Natürliche Alternative zu Botox?
Biostimulation regt Hautverjüngung von innen an

Bei den Ärzten des MVZ Hansaklinik sind die Patienten in besten Händen
Wie wunderbar unser Körper sich regenerieren kann, beweist er jedes Mal aufs Neue, wenn wir uns verletzen und schon nach wenigen Tagen aus einer blutenden Wunde wieder vollkommen intakte Haut wird. Auf ganz ähnliche Mechanismen setzt eine neuartige Methode in der ästhetischen Medizin. „Mit der Biostimulation haben wir eine natürliche, nachhaltige Anti-Age Kur, die die Haut dazu anregt, sich zu regenerieren, statt Falten einfach nur aufzufüllen“, erläutert Hautarzt Dr. Klaas Hofmayer. Er leitet die Privatambulanz und die Ästhetikabteilung der Hansaklinik, die zu den modernsten in unserer Region zählt. Mit seinem Team setzt er auf innovative Verfahren. „Im Laufe des Lebens nimmt die natürliche Produktion von Kollagen- und Elastinfasern in Haut und Unterhaut ab. Das führt dazu, dass die Oberfläche weniger elastisch ist und sichtbar erschlafft. Bei der Biostimulation haben wir nicht den primären Volumenaufbau im Fokus, sondern wollen die Haustruktur langfristig und von innen heraus verbessern. Wir setzen dabei unterschiedliche Verfahren ein, um die Fibroblasten – also jene Zellen, die für Kollagen, Elastin und körpereigene Hyaluronsäure verantwortlich sind, zu aktivieren.“ Bei einem Verfahren, der HArmonyCa Therapie, werden zwei Wirkstoffe in einer Behandlung gezielt kombiniert. Wer eine sanfte Hautverjüngung sucht und gerne auch zeitnah ein Ergebnis sehen möchte, ist mit dieser Methode gut beraten. Dr. Klaas Hofmayer: „Mit einer sehr dünnen, stumpfen Kanüle injizieren wir das Präparat in die Haut. Das geschieht schmerzarm, weil auch ein Betäubungsmittel enthalten ist. Hyaluronsäure sorgt dann für einen sofortigen Lifting-Effekt, weil sie Wasser im Gewebe bindet und verlorenes Volumen auffüllt. Das Ergebnis sieht man direkt nach der Behandlung. Gleichzeitig bringen wir aber auch Calciumhydroxylapatit-Mikrosphären ein. Das ist unser Biostimulator. Diese kleinsten Partikel bilden in der Haut ein Gerüst, dass die körpereigene Kollagenproduktion anregt. Nach etwa zwei Wochen beginnt unser Körper, neues Kollagen zu bilden.“ Die Wirkung dieses Verfahrens bleibt meist mehr als zwei Jahre sichtbar.

Wenn der „Glow“ von innen kommt – der Glass Skin Effekt
Der Begriff stammt aus dem Koreanischen. Ein Glass-Skin-Effekt entsteht, wenn das Hautbild so glatt, prall und ebenmäßig ist, dass die Haut fast wie die durchscheinende Oberfläche von Glas oder feinem Porzellan wirkt. Dr. Klaas Hofmayer: „Dabei steht besonders der natürliche Glanz im Vordergrund. Die Haut reflektiert das Licht, wirkt aber nicht ölig oder fettig.“ In diesen Tagen haben er und sein Team immer wieder Beratungsanfragen zu einer weiteren nachhaltigen und minimalinvasiven Methode, bei der die Qualität der Haut im Vordergrund steht, SkinVive. Diese Methode zur Hautverjüngung arbeitet im Gegensatz zu klassischen Fillern mit sehr kleinen Mikrotröpfchen. Der Wirkstoff wird nicht injiziert, um gezielt Falten oder Konturen aufzufüllen, sondern einen natürlichen Glow- und Hydrationseffekt zu erreichen.“ Viele wünschen sich kein klassisches Filler-Volumen, sondern möchten einfach ihre müde oder trockene Haut verbessern, feine Linien abmildern und einen strahlenden Teint zurückerhalten. Das Ergebnis mit diesem neuartigen Skin-Booster hielt in Studien mindestens sechs Monate an.
Präzise korrigieren mit neuartiger Lasertherapie
Wo das Leben sichtbare Spuren hinterlässt, sind diese nach einem langen, heißen Sommer oft noch deutlicher. Dr. Cathrin Peterek ist leitende Oberärztin an der Hansaklink. Gemeinsam mit ihrem Team der Laser- und Venenabteilung kümmert sie sich schwerpunktmäßig auch um punktuell sichtbare Zeichen der Hautalterung, die viele als störend empfinden. „Durch das intensive Sonnenlicht und die hohen Temperaturen im Sommer können bestehende Pigmentstörungen und Altersflecken dunkler werden. Das hängt mit der UV-Strahlung zusammen, die die Produktion des Hautfarbstoffs Melanin anregt. Wer Sommersprossen hat, kennt diesen Effekt ebenfalls, weil er sich hier schon kurz nach einem Sonnenbad zeigt. Besenreiser können sich durch das warme Wetter stärker erweitern und treten sichtbarer hervor.“ Bei der gezielten Behandlung mit dem sogenannte Ellipse-System wird das Licht von der Blitzlampe zu den behandelnden Blutgefäßen, Pigmentflecken oder Aknepickeln geleitet und erhitzt hier die Zielstrukturen selektiv. Dr. Cathrin Peterek: „Dabei wird das Licht von dem modernen Lasersystem sorgfältig gefiltert, so dass auf der Haut ausschließlich die richtigen Wellenlängen aktiv wirken. Wir erreichen damit sehr gute Ergebnisse bei Äderchen oder Pigmenten und können auch grobporige Hautbilder verbessern.“ Inzwischen werden einige Behandlungen – wie beispielsweise von Rosazea-Patienten von den Krankenkassen übernommen. Den ästhetischen Nutzen gibt es in diesen Fällen aber auch, quasi on top und automatisch.
Sonnenschutz heute so wichtig wie nie
Karsten Saalmann, ärztlicher Leiter der Hansaklinik, mahnt – ganz unabhängig davon, ob man sich im Herbst mit den natürlichen Verjüngungsbehandlungen beschäftigen möchte – auch aus ganz aktuellem Anlass vor unzureichendem Sonnenschutz: „Die ultraviolette Strahlung in Mitteleuropa hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Immer wieder gibt das Bundesamt für Strahlenschutz aufgrund seiner Messdaten entsprechende Warnungen heraus. Nicht nur am Strand, sondern im ganz normalen Alltag sollte man eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor wählen. Außerdem ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig.“ Die Hansaklinik bietet zeitnah Termine für die Hautkrebsvorsorge an. Und auch wenn schon erste Schäden da sind, ist sie die richtige Adresse. Karsten Saalmann: „Solche Lichtschäden behandeln wir inzwischen sehr gut mit der artificial daylight PDT. Diese wird von den privaten Kassen und der Berufsgenossenschaft übernommen. Großer Vorteil: Auch die Hautalterung wird in den therapierten Arealen gleich automatisch effizient mitbehandelt.“ Geprüft, geschützt und aufgefrischt ist unsere Haut dann bestens auf die Sommersonne vorbereitet.
Text: Daniela Prüter, Bilder: Markus Steur




